Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback oder EEG-Biofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Selbstkontrolle der Gehirnaktivität. So wie man durch Biofeedback lernen kann, bestimmte körperliche Funktionen bewusst zu beeinflussen, wie z.B. Hauttemperatur, Blutdruck und Herzschlag, so kann unser Gehirn lernen, die von ihm erzeugten Potentiale zu verändern und zu regulieren. Neurofeedback ist eine besondere Anwendungsform des Biofeedback, um Vorgänge im Gehirn zu verbessern oder zu optimieren. Durch die sofortige Rückmeldung der eigenen EEG Aktivität fällt es leichter, seine eigene Wahrnehmung der innern Zustände zu erkennen. Der Mensch kann dadurch lernen, Kontrolle über Verhaltenszustände zu gewinnen, Vorgänge im Gehirn zu beeinflussen und diese zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität zu nutzen.  Damit erreicht man  also eine Verbesserung der Selbstregulation des Gehirns, was sich auf eine Vielzahl von verschiedenen Beschwerden positiv auswirkt. Das Ziel von Neurofeedback ist es, durch diese Selbstregulation die Muster der Fehlregulierung zu durchbrechen und das Gehirn wieder in einen besseren Funktionszustand zu bringen. Verschiedene Bereiche, wie z.B. ADHS, Epilepsie und Migräne können mit abweichenden Gehirnstrommustern verbunden sein, die über das Training positiv verändert werden können. Beim Neurofeedbacktraining versucht man, dieses Verhalten zu automatisieren, damit es auch in anderen Situationen abgerufen werden kann. Bei diesem Training lernt man den Erregungszustand des Gehirns bewusst zu kontrollieren und somit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verarbeitung von Informationen und der Durchführung verschiedenster Aufgaben zu schaffen. Da sämtliche Vorgänge unseres Körpers vom Gehirn gesteuert werden, liegt es nahe, dass eine Verbesserung der Gehirnfunktionen eine Verbesserung der körperlichen Funktionen erzeugt. Doch das Gehirn steuert nicht nur die Funktionen des Körpers, es steuert auch die Emotionen, seine Selbstregulation lässt uns ausgeglichener werden, aber gibt uns auch die Möglichkeit, uns bewusst konzentrieren zu können. Oberstes Ziel des Neurofeedbacktrainings ist es, den Klienten (Selbst-) Regulationsstrategien lernen zu lassen. Das bedeutet, dass problemorientiert für den einzelnen Klienten trainiert werden muss. Neurofeedback ist kein Allheilmittel, es gibt jedoch eine ganze Reihe von kontrollierten Studien, die nachweisen, dass Neurofeedback bei  Beschwerden wie Aufmerksamkeitsstörungen, Migräne, Schlafstörungen, Epilepsie, Stress-Reaktionen und auch nach Schädel-Hirn-Trauma und Schlaganfall vorteilhaft ist. Bei vielen anderen Störungen stehen wissenschaftliche Beweise noch aus, es gibt jedoch zahlreiche positive Berichte über die erfolgreiche Anwendung von Neurofeedback bei chronischen Schmerzen, bei autistischen Verhaltensweisen, Depressionen, Suchtkrankheiten, oppositionellem Verhalten und auch Prüfungsangst. Die Auswirkungen von Neurofeedback auf neurologische Krankheiten werden noch untersucht.

Wie funktioniert Neurofeedback?

Beim Neurofeedback wird man an ein EEG angeschlossen. Dazu werden Elektroden mit Paste auf den Kopf geklebt, um dann die elektrische Aktivität des Gehirns, also die Hirnströme, mittels EEG aufzuzeichnen. Dies ist, wie das ganze Training, völlig schmerzfrei. Diese EEG-Wellen geben in ganz bestimmter Weise Auskunft über kognitive Prozesse im zentralen Nervensystem. Dabei steht zweifelsfrei fest, dass sich diese Wellenmuster je nach psychischem und physischem Zustand des Menschen ändern. Für das Feedback werden dann verschiedene intuitive Methoden verwendet. Es  wird auf einem Bildschirm z. B. ein Flugzeug gezeigt, welches sich entsprechend der Veränderungen der Gehirnaktivität bewegt. Aufgabe des Trainierenden ist es nun, das Flugzeug sinken oder steigen zu lassen. Die Methode besteht also darin, ein zielgerichtetes Verhalten zu verstärken, welches einer günstigeren Zusammensetzung von Hirnwellen entspricht. Durch eine besondere Programmierung der Feedback-Software kann dies jede Person unabhängig vom Alter erlernen. Eine andere Form des Trainings besteht zum Beispiel in Form eines Videos, von dem man ganz automatisch möchte, dass es läuft. Ein Computer wertet die vom hochempfindlichen Verstärker aufgenommenen Gehirnwellen aus und lässt das Video nur dann laufen, wenn sie voreingestellte Kriterien erfüllen. Es sind mindestens 25 - 40 Trainingssitzungen für eine stabile Symptomverbesserung notwendig. Zum Transfer in den Alltag werden Bilder oder Videos  zum Eigentraining (zu Hause / am Arbeitsplatz / in der Schule) weitergegeben. Bei einem erfolgreichen Training, ist eine deutliche Verbesserung der Symptome und damit eine Steigerung der Lebensqualität sowie der allgemeinen Leistungsfähigkeit zu erwarten. Mögliche Anwendungsgebiete von Neurofeedback sind Erschöpfungszustände und übermäßige Stressbelastung, Stressprophylaxe Verbesserung von Angstbewältigung und Frustationstoleranz Migräne und Spannungskopfschmerz (in Verbindung mit Vasokonstriktionstraining) Schlafstörungen Vorsorge und Steigerung der emotionalen Stabilität Verbesserung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit Epilepsi

Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback oder EEG-Biofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Selbstkontrolle der Gehirnaktivität. So wie man durch Biofeedback lernen kann, bestimmte körperliche Funktionen bewusst zu beeinflussen, wie z.B. Hauttemperatur, Blutdruck und Herzschlag, so kann unser Gehirn lernen, die von ihm erzeugten Potentiale zu verändern und zu regulieren. Neurofeedback ist eine besondere Anwendungsform des Biofeedback, um Vorgänge im Gehirn zu verbessern oder zu optimieren. Durch die sofortige Rückmeldung der eigenen EEG Aktivität fällt es leichter, seine eigene Wahrnehmung der innern Zustände zu erkennen. Der Mensch kann dadurch lernen, Kontrolle über Verhaltenszustände zu gewinnen, Vorgänge im Gehirn zu beeinflussen und diese zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität zu nutzen.  Damit erreicht man  also eine Verbesserung der Selbstregulation des Gehirns, was sich auf eine Vielzahl von verschiedenen Beschwerden positiv auswirkt. Das Ziel von Neurofeedback ist es, durch diese Selbstregulation die Muster der Fehlregulierung zu durchbrechen und das Gehirn wieder in einen besseren Funktionszustand zu bringen. Verschiedene Bereiche, wie z.B. ADHS, Epilepsie und Migräne können mit abweichenden Gehirnstrommustern verbunden sein, die über das Training positiv verändert werden können. Beim Neurofeedbacktraining versucht man, dieses Verhalten zu automatisieren, damit es auch in anderen Situationen abgerufen werden kann. Bei diesem Training lernt man den Erregungszustand des Gehirns bewusst zu kontrollieren und somit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verarbeitung von Informationen und der Durchführung verschiedenster Aufgaben zu schaffen. Da sämtliche Vorgänge unseres Körpers vom Gehirn gesteuert werden, liegt es nahe, dass eine Verbesserung der Gehirnfunktionen eine Verbesserung der körperlichen Funktionen erzeugt. Doch das Gehirn steuert nicht nur die Funktionen des Körpers, es steuert auch die Emotionen, seine Selbstregulation lässt uns ausgeglichener werden, aber gibt uns auch die Möglichkeit, uns bewusst konzentrieren zu können. Oberstes Ziel des Neurofeedbacktrainings ist es, den Klienten (Selbst-) Regulationsstrategien lernen zu lassen. Das bedeutet, dass problemorientiert für den einzelnen Klienten trainiert werden muss. Neurofeedback ist kein Allheilmittel, es gibt jedoch eine ganze Reihe von kontrollierten Studien, die nachweisen, dass Neurofeedback bei  Beschwerden wie Aufmerksamkeitsstörungen, Migräne, Schlafstörungen, Epilepsie, Stress-Reaktionen und auch nach Schädel-Hirn- Trauma und Schlaganfall vorteilhaft ist. Bei vielen anderen Störungen stehen wissenschaftliche Beweise noch aus, es gibt jedoch zahlreiche positive Berichte über die erfolgreiche Anwendung von Neurofeedback bei chronischen Schmerzen, bei autistischen Verhaltensweisen, Depressionen, Suchtkrankheiten, oppositionellem Verhalten und auch Prüfungsangst. Die Auswirkungen von Neurofeedback auf neurologische Krankheiten werden noch untersucht.

Wie funktioniert Neurofeedback?

Beim Neurofeedback wird man an ein EEG angeschlossen. Dazu werden Elektroden mit Paste auf den Kopf geklebt, um dann die elektrische Aktivität des Gehirns, also die Hirnströme, mittels EEG aufzuzeichnen. Dies ist, wie das ganze Training, völlig schmerzfrei. Diese EEG-Wellen geben in ganz bestimmter Weise Auskunft über kognitive Prozesse im zentralen Nervensystem. Dabei steht zweifelsfrei fest, dass sich diese Wellenmuster je nach psychischem und physischem Zustand des Menschen ändern. Für das Feedback werden dann verschiedene intuitive Methoden verwendet. Es  wird auf einem Bildschirm z. B. ein Flugzeug gezeigt, welches sich entsprechend der Veränderungen der Gehirnaktivität bewegt. Aufgabe des Trainierenden ist es nun, das Flugzeug sinken oder steigen zu lassen. Die Methode besteht also darin, ein zielgerichtetes Verhalten zu verstärken, welches einer günstigeren Zusammensetzung von Hirnwellen entspricht. Durch eine besondere Programmierung der Feedback- Software kann dies jede Person unabhängig vom Alter erlernen. Eine andere Form des Trainings besteht zum Beispiel in Form eines Videos, von dem man ganz automatisch möchte, dass es läuft. Ein Computer wertet die vom hochempfindlichen Verstärker aufgenommenen Gehirnwellen aus und lässt das Video nur dann laufen, wenn sie voreingestellte Kriterien erfüllen. Es sind mindestens 25 - 40 Trainingssitzungen für eine stabile Symptomverbesserung notwendig. Zum Transfer in den Alltag werden Bilder oder Videos  zum Eigentraining (zu Hause / am Arbeitsplatz / in der Schule) weitergegeben. Bei einem erfolgreichen Training, ist eine deutliche Verbesserung der Symptome und damit eine Steigerung der Lebensqualität sowie der allgemeinen Leistungsfähigkeit zu erwarten. Mögliche Anwendungsgebiete von Neurofeedback sind Erschöpfungszustände und übermäßige Stressbelastung, Stressprophylaxe Verbesserung von Angstbewältigung und Frustationstoleranz Migräne und Spannungskopfschmerz (in Verbindung mit Vasokonstriktionstraining) Schlafstörungen Vorsorge und Steigerung der emotionalen Stabilität Verbesserung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit Epilepsi